5 Lebensmittel - klingen Gesund, sind es aber nicht!

Diese 5 Lebensmittel scheinen gesund zu sein, sind es aber

in Wahrheit gar nicht!

Es gibt ständig neue Studien, die vermeintliche gesundheitliche Vor- und Nachteile von Lebensmitteln hinterfragen. Doch ab und zu sollten wir uns die Frage stellen: Ist das wirklich so?

Ein aktuelles Beispiel ist eine Studie, die feststellt, dass Fruchtsaft (ohne zugesetzten Zucker) bei mäßigem Konsum zu einer geringen, aber signifikanten Senkung des Blutdrucks führt. Solche Ergebnisse können zu Berichten führen, die verkünden, dass regelmäßiges Trinken von Fruchtsaft wirksam gegen Bluthochdruck ist – was, wenn man es genau betrachtet, leider nicht ganz stimmt?

Diese Lebensmittel klingen gesund, obwohl sie es nicht sind!

Ernährungswissenschaftler:innen und Gesundheitsexpert:innen betonen immer wieder, dass Fruchtsäfte – selbst ohne Zusatzstoffe oder zugesetzten Zucker – nicht so gesund sind, wie viele glauben. Natürlich können Säfte aus reinen Früchten mit niedrigem glykämischen Index (wie Beeren) gesundheitsfördernd sein. Es ist jedoch ratsam, auch Gemüse in einen Smoothie zu integrieren, um den Ballaststoffgehalt zu erhöhen und starke Blutzuckerschwankungen zu vermeiden. Doch seien wir ehrlich: Die meisten von uns kaufen ihre Smoothies und Säfte im Supermarkt, anstatt sie selbst zuzubereiten.

Nicht nur Säfte und Smoothies unterliegen solchen Annahmen. Viele andere Lebensmittel und Getränke im Supermarkt werden als gesund beworben, obwohl sie mittlerweile als stark verarbeitet gelten. Dr. Federica Amati, Ärztin und Ernährungswissenschaftlerin, spricht hier vom "Gesundheitshalo"-Effekt. Dieser Begriff bezieht sich darauf, dass stark verarbeitete Lebensmittel und andere verpackte Produkte, die als ultrahochverarbeitet (UPF) klassifiziert werden (Anmerkung der Redaktion: Ultrahochverarbeitete Lebensmittel sind die vierte Kategorie im NOVA-Klassifizierungssystem für Lebensmittel), mit Etiketten wie "gute Vitamin-D-Quelle" oder "mit hohem Ballaststoffgehalt" versehen werden, um den Eindruck zu erwecken, dass es sich um gesunde Optionen handelt.

Ungesunde Lebensmittel: Auf diese Bezeichnungen sollten Sie achten

Ein Beispiel sind Bezeichnungen wie "fett- oder kalorienarm" sowie die Kennzeichnung von Produkten als "Light". Im Fall von minimal verarbeiteten und natürlichen Lebensmitteln trifft dies nicht zu. Sie werden nie eine Dose Bohnen finden, die als "förderlich für die Darmgesundheit" beworben wird oder eine Gurke mit dem Hinweis "kalorienarm". Echte gesunde Lebensmittel benötigen keine Werbung für ihre Gesundheit. Studien haben gezeigt, dass diese Art von Marketing unsere Entscheidungen beeinflusst: Wir tendieren eher dazu, Produkte zu wählen, auf denen "leicht" steht, im Vergleich zu solchen, bei denen dies nicht der Fall ist.

Die Verantwortung liegt jedoch nicht bei den Konsument:innen. Das Ziel des Lebensmittelmarketings besteht darin, uns Produkte zu verkaufen. Daher ist es im Interesse der Hersteller:innen, Lebensmittel mit werbewirksamen Etiketten zu versehen, auch wenn sie irreführend sein mögen. "Wissenschaftliche Erkenntnisse über die genauen Gründe, warum einige dieser Lebensmittel weniger gesund sind, sind noch begrenzt", betont Dr. Amati. "Die Mehrheit der Studien zu ultrahochverarbeiteten Lebensmitteln (die in der Regel mit derartigen gesundheitsbezogenen Angaben beworben werden) verknüpft diese Lebensmittel jedoch mit nachweislich schlechteren Gesundheitsergebnissen."

Sie empfiehlt, solche Etikettierungen zu ignorieren und stattdessen den Fokus auf die Liste der Inhaltsstoffe zu legen, um eine genaue Vorstellung von dem zu bekommen, was man erwirbt (und konsumiert). Ein Ratschlag: Falls ein Lebensmittel oder Getränk eine Reihe von Zutaten enthält, von denen Sie noch nie gehört haben oder die chemisch erscheinen, gehört es höchstwahrscheinlich zur Kategorie der ultrahochverarbeiteten Lebensmittel. Zudem sind zugesetzter Zucker und Süßstoffe in dieser Auflistung enthalten, was Ihnen helfen kann, bewusst auszuwählen, was Sie konsumieren möchten. "Pappe ist fett-, kalorien- und zuckerarm sowie vegan und glutenfrei", sagt Dr. Amati, "allerdings würde ich nicht empfehlen, sie zu verzehren!"

 

Diese 5 Lebensmittel und Getränke klingen gesund, sind es aber nicht:

BlaubeerenSäfte und Smoothies aus dem Supermarkt:

 Säfte und Smoothies aus dem Supermarkt werden oft als gesunde "Vitaminquelle" beworben, die "aus echtem Obst" stammen und "viele wichtige Vitamine" enthalten. In Wahrheit können diese süßen Getränke bei Kindern zu einem erhöhten Kariesrisiko führen und bei Erwachsenen zur Entwicklung von Fettleibigkeit und Typ-2-Diabetes beitragen.

Snacks für Kinder: Dies stellt einen der größten Fallstricke dar. Viele Produkte, die speziell für Kinder entwickelt wurden, sind in Wirklichkeit ultrahochverarbeitete Lebensmittel. Eltern haben oft Schwierigkeiten zu erkennen, dass diese Produkte als gesund vermarktet werden. Kinder unter zwei Jahren zeigen eine der höchsten Raten des Konsums ultrahochverarbeiteter Lebensmittel. Diese werden häufig mit Gläschen und abgepackten Snacks versorgt – dabei sollte es sich um gelegentliche Leckerbissen handeln und nicht um den Hauptbestandteil ihrer Ernährung. Beispiele für Marketingbegriffe sind "ermutigt zur eigenständigen Nahrungsaufnahme" und "mit echten Fruchtstücken".

 Proteinriegel: Proteinriegel werden häufig als "proteinreich", "Paleo", "Keto" und "zuckerarm" deklariert. Sie enthalten jedoch in der Regel Dutzende von Zutaten, darunter viele künstliche Süßstoffe und Emulgatoren. Viele Menschen sind sich nicht bewusst, dass diese Riegel nicht förderlich für unsere Darmmikroben und unsere Gesundheit sind. Hier gilt auch für Menschen mit einer Glutensensitivität Vorsicht geboten, denn die alternative zu „Proteinriegel“ sind die beliebten „Fruchtriegel“ die wiederum zugesetzten Zucker zu dem schon beinhalteten Fruchtzucker enthalten.

Müsli: In Bezug auf Müsli, Frühstücksflocken und Cornflakes wird häufig betont, dass sie reich an Vitamin D, Vollkorn, pflanzlichen Inhaltsstoffen und Eisen sind. Es ist jedoch anzumerken, dass diese Produkte in der Regel als ultrahochverarbeitete Lebensmittel einzustufen sind. Sie enthalten einen erheblichen Anteil an Zucker oder Süßstoffen und weisen einen vergleichsweise geringen ernährungsphysiologischen Wert auf. Daher sind sie nicht unbedingt die optimale Wahl, um den Tag zu beginnen. Auch für Menschen mit einer Glutensensitivität sind fertige Cornflakes oder Müsli Packungen nicht ausgeschlossen, diese enthalten ebenfalls viel Zucker oder Süßstoffe.

Gebäck und Brot aus dem Supermarkt: Praktisch ausnahmslos zählen Gebäck und Brot aus Supermärkten zu ultrahochverarbeiteten Lebensmitteln. Diese werden häufig über Wochen hinweg eingefroren und dann am Morgen "frisch vor Ort" gebacken. Sie können bis zu 30 verschiedene Zutaten enthalten, darunter diverse Arten von Konservierungsmitteln, Emulgatoren, extrahiertem Zucker, Stärken und künstlichen Farbstoffen. Im Kontrast dazu erfordert die Herstellung von frischem Brot und Gebäck lediglich Mehl, Wasser, Hefe oder Sauerteig, und bei Gebäck kommt zusätzlich eine Prise Salz oder Butter zum Einsatz. Daher gilt für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit die glutenfreies Brot oder Gebäck kaufen wollen, am besten immer die Inhaltsstoffe nochmals durchgehen um zusätzlich versteckte und unnötige Zutaten zu vermeiden. 

Daher sollte man mehr Produkte zu sich nehmen, die von Natur aus keine Zusatzstoffe enthalten und den Körper und die Haut Gesund erhalten, wie  Möhren und rote Paprika im Salat, leckere Blaubeeren zum Nachtisch, ein paar Walnüsse zwischendurch und zweimal die Woche Seefisch sind beste Grundlagen für eine gesunde Ernährung, die durch ihre Nährstoffe die Haut frisch und schön erhält.

Auch die Hautalterung ist ein natürlicher Prozess, dem jeder von uns ausgeliefert ist. Aufgrund eines natürlichen Abbaus von Bindegewebsfasern in der Lederhaut (Dermis) entstehen Falten. Die Hauptbausteine unseres Bindegewebes sind Kollagen und Elastin – dabei sorgt Kollagen für Festigkeit und Elastin für Spannkraft und Elastizität unserer Haut. Daher empfehlen wir zur Unterstützung: Dr. Schneider Collagen mit Elastin 

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